Biografie

Christian Groß wurde 1995 in Mülheim an der Ruhr geboren und war zunächst Mitglied der Essener Domsingknaben sowie Jungstudent an der Folkwang Universität Essen (Orgel bei Roland Maria Stangier). Von 2014 bis 2016 studierte er Kirchenmusik und Musiktheorie an der Hochschule für Musik Freiburg bei Martin Schmeding (Orgel) und Otfried Büsing (Theorie). Weitere prägende Lehrer waren Karl-Ludwig Kreutz (Improvisation), Manfred Schreier (Dirigieren) und Torsten Meyer (Gesang). Seit 2016 setzt er seine Studien in Kirchenmusik (u.a. bei Martin Schmeding und Thomas Lennartz) und Tonsatz/Komposition (bei Gesine Schröder und Fabien Lévy) an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig fort.

 

Er absolvierte Meisterkurse u.a. bei Philippe Lefèbvre, Rudolf Lutz, Matthias Maierhofer, Erwan Le Prado und Wolfgang Seifen. Wichtige dirigentische Impulse erhielt er u.a. bei Wolfgang Schäfer.

 

Bereits mehrfach wurde Christian Groß bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet: So wurde er 2016 Publikumspreispreisträger des 10. Internationalen Wettbewerbs für Orgelimprovisation in Schlägl. 2017 wurde er bei der St Albans International Organ Competition (Improvisation), einem der weltweit bedeutendsten Orgelwettbewerbe, mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet (Hauptpreis nicht vergeben). Ebenso 2017 errang er den 2. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb für Orgelimprovisation Schwäbisch Gmünd. 2018 wurde er Publikumspreisträger beim Grand Prix „Jean-Louis Florentz“ (F).

 

Von 2014 bis 2016 war Christian Groß als Organist und Chorleiter in St. Ulrich (Schwarzwald) tätig, seit 2016 ist er Assistent von Kantor Stephan Rommelspacher an der neuen Propsteikirche St. Trinitatis, der bedeutendsten katholischen Kirche in Leipzig. Neben der Mitarbeit in Liturgie und Konzert leitet er dort den von ihm gegründeten Kammerchor "Coro piccolo".

 

Seit 2016 ist er Stipendiat der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk.

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© Christian Groß